Eugenik: Es hat nie aufgehört

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Draven
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Eugenik oder Eugenetik, deutsch auch Erbgesundheitslehre, hatte in der Zeit des Nationalsozialismus, da auch Erbpflege genannt, meist gleichbedeutend mit Rassenhygiene, Hochkonjunktur und bezeichnet die Anwendung theoretischer Konzepte bzw. der Erkenntnisse der Humangenetik auf die Bevölkerungs- und Gesundheitspolitik bzw. den Gen-Pool einer Population mit dem Ziel, den Anteil positiv bewerteter Erbanlagen zu vergrössern (positive Eugenik) und den negativ bewerteter Erbanlagen zu verringern (negative Eugenik). Der britische Anthropologe Francis Galton (1822–1911) prägte den Begriff nicht erst 1904, sondern bereits bei seiner Aufstellung der Vererbungsregeln 1869 und 1883 für die Verbesserung der menschlichen Rasse bzw. "die Wissenschaft, die sich mit allen Einflüssen befasst, welche die angeborenen Eigenschaften einer Rasse verbessern". Um 1900 entstand auch der Gegenbegriff Dysgenik, der "Lehre von der Akkumulierung und Verbreitung von mangelhaften Genen und Eigenschaften in einer Population, Rasse oder Art" bedeutet.

Und auch nach dem 2. Weltkrieg, wurden Ärzte und Forscher aus Deutschland, welche sich tiefgehend mit Eugenik befassten, aus aller Welt angeworben, um ihre menschenverachtende Forschungen weiter zu betreiben. Ein Teil der Auswüchse daraus kann man im heutigen Zeitgeist wiederfinden und dies ist erst der Anfang und wird weiter in den Transhumanismus führen...